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Das ensemble mosaik entstand 1997 aus einer Initiative junger Instrumentalisten und Komponisten in Berlin. Sein Interesse gilt der Vielfalt ästhetischer Konzepte und Erscheinungsformen in der zeitgenössischen Musik. Um dabei den einzelnen Werken im Sinn einer zeitgenössischen »Aufführungspraxis« gerecht zu werden, arbeitet das Ensemble in engem Austausch mit den Komponistinnen und Komponisten. Dabei bildet die Zusammenarbeit mit jüngeren, noch unbekannten Künstlern einen deutlichen Schwerpunkt. Das Ensemble spielte zahlreiche Uraufführungen, darunter viele Kompositionen, die für das Ensemble geschrieben wurden.
Neben Komponistenportraits (Orm Finnendahl, Gösta Neuwirth, György Ligeti, Rebecca Saunders, Enno Poppe, Sebastian Claren, Clemens Nachtmann, Marco Stroppa, Uros Rojko) hat sich das ensemble mosaik vor allem mit thematischen Konzerten einen Namen gemacht, u.a. »Musikszene Graz«, »audible interfaces«, »Mythen des Alltags« und »serien/studien/etüden«.
In Austauschprojekten mit Griechenland, Spanien, der Türkei und Italien wurden internationale Künstler in Berlin erstmalig präsentiert.
Das Ensemble spielte »Die Schachtel«, Pantomime mit Musik von Franco Evangelisti in Berlin und Rom und die Uraufführung von »Interzone«, Videooper von Enno Poppe/Marcel Beyer/Anne Quirynen.
Es trat bei zahlreichen nationalen und internationalen Festivals für zeitgenössische Musik auf, so etwa in Barcelona, Madrid und Lviv, beim »Festival di nuova consonanza« in Rom und bei Transit in Leuven. Es spielte u.a. bei musica viva in München, Musik der Jahrhunderte in Stuttgart, beim Kunstfest Weimar und bei den Donaueschinger Musiktagen, bei der Musikbiennale Berlin, der MaerzMusik, beim Festival UltraSchall und der Klangwerkstatt Berlin.
Von 2003-2005 war es festes Ensemble für die Wettbewerbs- und Preisträgerkonzerte des Boris-Blacher-Kompositionspreises (Konzerte in der Alten Oper Frankfurt und im Konzerthaus Berlin).
2001, 2002 und 2004 erhielt das Ensemble Förderpreise der Ernst von Siemens Musikstiftung.
Die Konzerte des ensemble mosaik wurden in zahlreichen Rundfunkmitschnitten dokumentiert,
u.a. vom SFB, SWR, DeutschlandRadio Berlin, RBB und WDR.
CD-Veröffentlichungen: »Miszellen« (Schott-Verlag), Enno Poppe »chamber music« (col legno), Orm Finnendahl (wergo)
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