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Chatschatur Kanajan, Violine
Chatschatur Kanajan (1971 in Moskau geb.) erhielt seinen ersten Violinunterricht mit fünf Jahren bei Elisabeth Gilels und absolvierte sein Studium in Moskau, Dresden und Berlin u.a. bei Marina Jaschwili und Ilan Gronich. Er studierte Dirigieren und Komposition bei Friedrich Goldmann an der UdK Berlin.
1980 trat er zum ersten Mal als Solist auf (Philharmonisches Orchester Dnepropetrovsk). Von 1996 bis 1998 war er Konzertmeister des Hans von Bülow-Kammerorchesters. Er ist seit 1997 Mitglied des Kairos Quartett und seit 1998 im ensemble mosaik.
1999 war er Stipendiat des Schloss Solitude.
2002 1. Preis für Interpretation beim »Hanns Eisler Preis für Komposition und Interpretation«. 2002 debütierte er als Operndirigent mit der »Flut« von Boris Blacher im Stadtbad Prenzlauer Berg.
2003 entstand die Elektroakustische Komposition-Perfomance für Violine, Tonband und Live-Elektronik EdlesTropfen in Kernspaltung (Auftrag von Ultraschall 2004).
2004 wurden 16-Zylinder für Viola solo (Pflichtstück für den Max-Rosthal-Wettbewerb) und super strings für das Kairos Quartett (Kompositionsauftrag des Berliner Senats) uraufgeführt.
2005 Stipendium Cité Internationale des Arts, Paris.
2006 musikalische Gestaltung und Dirigat an der Komischen Oper in Cosi fan tuttI (Hip HOpera)
Fesival-Auftritte: Wien Modern, Salzburger Festspiele, Prager Frühling, Zürcher Tage für Neue Musik, Concierto Internacional Mexico City, Huddersfield Contemporary Music Festival, Ars Musica Brüssel, Music Factory Bergen, Donaueschingen, Internationale Ferienkurse Darmstadt, Eclat Festival Stuttgart, Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik, Musica Viva München, Berliner Festwochen.
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