ensemble mosaikberlin

 
12.12.16Kulturbrauerei Berlin - Kesselhaus
ANTILEGOS

ANTILEGOS

  • Mark Barden: aMass (2015)
  • Carlos Sandoval: AntiLego 2 (2015)
  • Luis Antunes Pena: Nomás (2015)
  • Carlos Sandoval: AntiLego 1 (2015)
  • Christian Winther Christensen: Hymns & Spectral Songs (2016)
  • Carlos Sandoval: AntiLego 3 (2015)
  • Orm Finnendahl: AST (2015)


In ANTILEGOS werden aktuelle Ensemblekompositionen von Mark Barden, Luis Antunes Pena, Orm Finnendahl und Christian Winther Christensen kurzen Solo- bzw. Duo-Miniaturen des mexikanischen Komponisten Carlos Sandoval gegenübergestellt.
Basis des Ensembles ist der gemeinsame Klangkörper, in dem die einzelnen Musiker zugunsten eines Ensembleklangs verschmelzen – jeder Einzelne als aktiver Teil des Ganzen. Die hier beteiligten Komponisten nutzen die spezifische Klangqualität des ensemble mosaik und bauen auf dessen langjährigen Erfahrungen mit elektromechanischen Erweiterungen des akustischen Instrumentariums und der Einbindung live-elektronischer Prozesse. Dazwischen individualisieren sich die Musiker, treten aus dem Kollektiv hervor. Der Komponist Carlos Sandoval hat dazu mit den beteiligten Solisten Kurzkompositionen entwickelt: Eingebunden in ein öffentlichkeitsfernes Experiment, das Sprache ohne Kommunikation beinhaltet, werden Spontanität und Improvisationsvermögen der Protagonisten herausgefordert. Durch eine Doppelung der Akteure werden die Kompositionen ins Konzertritual integriert.



Mit freundlicher Unterstützung der Senatskanzlei für Kulturelle Ange­legen­heiten des Landes Berlin.

08.12.16Prachtwerk, Berlin

ensemble mosaik @ KIM Fest
KIM Fest

  • Sarah Nemtsov: white eyes erased (2014/2015)
  • Simon Kanzler: die ewige wiederkehr (2016) (UA)
  • François Sarhan: Bon Pied Bel Oeil (2011)
  • Dan Peter Sundland: In Absentia (2016) (UA)

Veranstalter: KIM Kollektiv

30.11.16Stiftung Brandenburger Tor, Max Liebermann Haus, Berlin

Transkulturelle Musikästhetik - Vortragskonzert

  • Turgut Ercetin: Resonances (b): Tella (2016) (DEA)
  • Taner Akyol: Berkin (2014/2015)
  • Zeynep Gedizlioğlu: Ungleiche Gleichungen (2006)


Eintritt frei, Anmeldung unter: info@stiftungbrandenburgertor.de


Ein Blick in die Welt lässt rasch erkennen, dass sich für die Vielfalt des zeitgenössischen Musikschaffens nur schwer eine einheitliche Musikästhetik denken lässt. Andererseits werden die Netze und Austauschprozesse zwischen den Kulturen immer enger und intensiver, wird auch unsere Gesellschaft in Deutschland zunehmen kulturell aufgefächert. Dies stellt an musikalische Bildung und musikalische Ästhetik neue Herausforderungen und eröffnet neue Horizonte, wie sie schon immer für Künstler, Komponisten und Hörer inspirierend waren.
Der Vielschichtigkeit dieses Themas wollen wir uns aktuell mit Bezug zur Türkei in drei kammermusikalischen Werken einem Vortrag und einem Gespräch mit den KomponistInnen nähern.


Vortrag: Prof. Dr. Sebastian Klotz
Moderation: Martina Seeber, Musikjournalistin


Eine Veranstaltung von Stiftung Brandenburger Tor in Kooperation mit dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD

12.11.16Kunstquartier Bethanien - Studio 1, Berlin

Klangwerkstatt 2016
Klangwerkstatt Berlin

  • Katharina Rosenberger: Gesang an das noch namenlose Land (2013)
  • Jannik Giger: Karolina (2009)
  • Jannik Giger: Verstimmung (2015)
  • Stefan Keller: Prelude (2010)
  • Stefan Keller: Schaukel (2015)
  • Katharina Rosenberger: The_Line (video / sound art piece) (2007)
  • Ricardo Eizirik: re/wind/re/write (2013)
  • Ricardo Eizirik: junkyard piece I (2014-2016)


Stefan Keller - Tabla


Um dem Publikum verschiedene Einblicke in das künstlerische Schaffen der vier jungen Schweizer Komponisten zu ermöglichen, werden jeweils zwei kontrastierende Werke unmittelbar nacheinander gespielt.


Die kurze Solokomposition "Karolina" von Jannik Giger wird seinem Ensemblewerk "Verstimmung" gegenübergestellt. In beiden Werken thematisiert der Komponist das Verhältnis von Gegenwart und Tradition.


In der Komposition "Prelude" für Tabla und Live-Elektronik setzt sich Stefan Keller mit der indischen Tradition des Instruments und liveelektronischen Erweiterungsmöglichkeiten auseinander. Sein Klaviertrio "Schaukel" thematisiert die Gesetzmäßigkeit von Schwerkraft bzw. deren Durchbrechung.


Das Streichtrio "Gesang an das noch namenlose Land" von Katharina Rosenberger entstammt einer installativen Arbeit und nimmt Bezug auf Bilder von Abdolreza Aminlari, die Publikation „Mundus Novus“ (1503) von Amerigo Vespucci und frühe Kartografien von Martin Waldseemüller, In ihrem Kurzvideo "The_Line" konzentriert Katharina Rosenberger den sich durch Ereignisse und Begegnungen permanent verändernden Alltag vor dem Hintergrund kontinuierlich vergehender Zeit auf eine Situation und einen Klang.


Im vierten Teil wird das Ensemblewerk "junkyard piece I" von Ricardo Eizirik, in der er die Klangmischung traditioneller Instrumente mit Geräuschen gefundenen Objekten untersucht, mit seiner performativen Arbeit "re / wind / re / write" konfrontiert, die der „Do it yourself“- Kassettenkultur der 1980er Jahre nachstellt.



Mit Unterstützung von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung

Förderer: ProHelvetia, Schweizer Kulturstiftung

07.11.16Aramuse Hall, Jeju National University, Jeju-do
  • Hector Parra: Early Life (2011)
  • Gyeongsu An: The third movement (UA)
  • Juhee Chung: Ryu II. (UA)
  • Bernhard Gander: Schöne Worte (2007)


Mit freundlicher Unterstützung des Goethe Instituts.

Veranstalter: Jeju Composers Association

04.11.16Suseong Artpia, Daegu

18. Young-Nam International Contemporary Music Festival

  • Bernhard Gander: Schöne Worte (2007)
  • ju Seub Lim: Mannam IIX (2016) (UA)
  • Ryoehi Kumamoto: Tafelmusik IV - Sonata for Violin and Piano (UA)
  • Mihee Yeom: Memento Mori (UA)
  • Rebecca Saunders: to and fro (2010)
  • Jongtae Ha: Sanctus (UA)
  • Chang-min Park: Sori Yuhi (UA)


Mit freundlicher Unterstützung des Goethe Instituts.

Veranstalter: Young-Nam Composers Association

03.11.16Recital Hall, Seoul Arts Center, Seoul, Südkorea

35 Jahre Korean Society of Women Composers

  • Namlim Lee: Seung-mu (2016) (UA)
  • Rebecca Saunders: to and fro (2010)
  • Myeoung H Oh: Seperation (UA)
  • Kyoungja Kim: Desperate Knocking (2016) (UA)
  • Hyun Joo Byon: Septime (2016) (UA)
  • Sehyun Eom: Starlight (UA)
  • Enno Poppe: Trauben (2004)


Mit freundlicher Unterstützung des Goethe Instituts.

Veranstalter: Korean Society of Women Composers

29.10.16Akademie der Künste Berlin

Ensemblekollektiv Berlin

  • Rebecca Saunders: STASIS (2011) - Version für Ensemblekollektiv Berlin (2016)


In Stasis sind die Musiker im Raum verteilt wie Protagonisten in einem abstrakten Musiktheater. Es entsteht ein Dialog zwischen der Musik und den akustischen und architektonischen Eigenschaften des Raumes. Das neue Foyer der Akademie der Künste wird zum Resonanzkörper, zur klingenden Skulptur, zum Mobile.
Dem Stück liegt keine geschlossene Partitur zugrunde, sondern eine »Collage« von kammermusikalischen Modulen. Für das Ensemblekollektiv Berlin wird Rebecca Saunders diese Module umschreiben und erweitern, um den einzigartigen Möglichkeiten des Ensembles gerecht zu werden.

29.10.16Akademie der Künste Berlin

Ensemblekollektiv Berlin

  • Rebecca Saunders: STASIS (2011) - Version für Ensemblekollektiv Berlin (2016) (UA)


In Stasis sind die Musiker im Raum verteilt wie Protagonisten in einem abstrakten Musiktheater. Es entsteht ein Dialog zwischen der Musik und den akustischen und architektonischen Eigenschaften des Raumes. Das neue Foyer der Akademie der Künste wird zum Resonanzkörper, zur klingenden Skulptur, zum Mobile.
Dem Stück liegt keine geschlossene Partitur zugrunde, sondern eine »Collage« von kammermusikalischen Modulen. Für das Ensemblekollektiv Berlin wird Rebecca Saunders diese Module umschreiben und erweitern, um den einzigartigen Möglichkeiten des Ensembles gerecht zu werden.

10.09.16Treibhaus, Turm, Innsbruck , Österreich

Diskrete Maschinen
KLANGSPUREN SCHWAZ. Tiroler Festival für Neue Musik

  • Carlos Sandoval: AntiLego 1 (2015)
  • Mauro Lanza / Andrea Valle: Regnum vegetabile (2014)
  • Carlos Sandoval: AntiLego 2 (2015)
  • Alexander Schubert: Point Ones (2012)
  • Enno Poppe: Rad (2003)
  • Carlos Sandoval: AntiLego 3 (2015)
  • Orm Finnendahl: AST (2015)


Gefördert von der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten des Landes Berlin

Veranstalter: KLANGSPUREN SCHWAZ

11.07.16Felicja Blumental Music Center, Tel Aviv, Israel

Tzlil Meudcan. International Summer Course & Festival for New Music Performance and Composition

  • Matthew Shlomowitz: Lecture about Bad Music (2015)
  • Arik Shapira: Digital Variations for keyboard solo (2011)
  • Sarah Nemtsov: white eyes erased (2014/2015)
  • Bernhard Lang: DW 23 ..... Loops for Dr. X (2013)
04.07.16Heimathafen Neukölln, Berlin

Spukhafte Fernwirkung - Kommentierte Musik 3

  • Brigitta Muntendorf: shivers on speed (2013)
  • Christian Winther Christensen: Hymns & Spectral Songs (2016) (UA)
  • Ashley Fure: Therefore I was (2012)
  • Niklas Seidl: rumpelkammer (2016) (UA)
  • Martin Schüttler: Wir sind frei (2015/2016) (UA)


Albrecht Hirche - Schauspieler
Thomas Fiedler (Kommando Himmelfahrt) und Bettina Junge - künstlerische Leitung


Mit der Projektreihe Kommentierte Musik setzt das ensemble mosaik seine Forschungsarbeit zur Entwicklung neuer Konzertformate fort und knüpft an die Idee der inszenierten Konzerte an. Ausgewählte Kompositionen werden durch "Kommentare" in ein Gesamtkonzept eingebunden. Dazu lädt das ensemble mosaik Künstler anderer Genres ein, ihre Perspektive auf diese Musiken in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Ensembles künstlerisch umzusetzen. Die Reflexion der Kompositionen wird Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung.


Spukhafte Fernwirkung - Kommentierte Musik 3 gestaltet das ensemble mosaik in Kooperation mit Thomas Fiedler (Kommando Himmelfahrt) und dem Schauspieler Albrecht Hirche.
Den Ausgangspunkt bilden aktuelle Werke der KomponistInnen Ashley Fure, Christian Winther Christensen (UA), Martin Schüttler (UA), Niklas Seidl (UA) und Brigitta Muntendorf.
Die Kompositionen werden von den beteiligten Schauspielern durch Texte und Szenen "kommentiert". Die Darsteller agieren aus dem Publikum, mischen sich unter die Musiker oder gestalten eine umgebende Szene. Indem Perspektiven gewechselt werden, werden nicht nur die Kompositionen sondern auch das Konzert an sich reflektiert und kommentiert.


Durch Text und Szene nehmen die Darsteller Stellung zu den gespielten Kompositionen, konfrontieren sie mit einem Statement, ergänzen sie oder reflektieren einen Aspekt im eigenen Medium. Die gespielte Musik wird szenisch eingebunden, den Kompositionen ausgewählte Texte entgegnet; die Musiker werden als Dialogpartner angesprochen: Musiker und Darsteller begegnen sich auf verschiedenen Kommunikationsebenen.


Dem Publikum eröffnet sich ein Parcours aus der Vernetzung von akustischer und szenischer Kunst. Konzert und Theater durchdringen einander und eröffnen neue Blickwinkel und Hörperspektiven.


Eine Produktion des ensemble mosaik in Kooperation mit Kontraklang. Gefördert von der initiative neue musik berlin e.V., dem Deutschen Musikrat, dem Hauptstadtkulturfonds und der Kulturverwaltung des Landes Berlin.

Förderer: Deutscher Musikrat, inm - Initiative Neue Musik Berlin e.V., Hauptstadtkulturfonds, Berliner Senat - Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten

14.06.16Wiener Konzerthaus, Wien, Österreich

Bridges 2016

  • Clemens Gadenstaetter: Sad Songs (2012)
  • Matthias Kranebitter: nihilistic study no.7 (2013)
  • Klaus Lang: ann says "why?" (2009)
  • Bernhard Lang: DW23c.....Loops for Dr. X. The Mosaik-Version (UA)

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

07.06.16ARGEkultur Saal, Salzburg, Österreich

Die im Syrup stecken - Gesprächskonzert mit dem Komponisten Stephan Winkler

  • Stephan Winkler: zigzag2death (2000/2002)
  • Stephan Winkler: SISU.RMX (1993/2002)
  • Stephan Winkler: GRÜNBEINs MUSIK (2002/2007)
24.05.16Erarta Museum and Galleries of Contemporary Art, St Petersburg, Russland

reMusik. St. Petersburg International New Music Festical

  • Katharina Rosenberger: Gesang an das noch namenlose Land (2013)
  • Jannik Giger: Karolina (2009)
  • Michael Wertmüller: metal-batt. (2004)
  • Michael Pelzel: Chant fractal (2009)
  • Stefan Keller: Schaukel (2015)
  • Enno Poppe: Trauben (2004)
  • Mehdi Hosseini: Inertia II (2016) (UA)


>>reMusik.org


Veranstalter: reMusik.org

23.04.16fabrik, Potsdam

intersonanzen. brandenburgisches fest der neuen musik

  • Clara Iannotta: The people here go mad. They blame the wind (2013-2014)
  • Rebecca Saunders: to and fro (2010)
  • Manuel Rodriguez Valenzuela: (64 daily self-portraits/micro-variations on a motive of Brahms) (UA)
  • Alex Nowitz: Kaspar. eine Szene (UA)
  • Hermann Keller: Widersprechen, widerrufen, widerstehn! (2015/2016) (UA)
  • Óscar Piniella: double tombeau (2013)
17.03.16Haus der Berliner Festspiele

Ensemblekollektiv Berlin
Berliner Festspiele / MaerzMusik

  • Eduardo Moguillansky: Jardin D'Acclimatation (2011-2016) (UA)
  • Timothy McCormack: Uns - Apparatus (2013)
  • Timothy McCormack: KARST (2016) (UA)


Als Ensemblekollektiv Berlin kooperieren vier international anerkannte Berliner Ensembles als gemeinsamer Klangkörper: Ensemble Adapter, ensemble mosaik, Sonar-Quartett und Ensemble Apparat. Die beteiligten Ensembles zeichnen sich durch langjährige Erfahrung, durch Interpretationen auf höchstem Niveau und klare Profile aus. In der Zusammenarbeit ergänzen sich diese Formationen zu einem Klangkörper mit neuen musikalischen Möglichkeiten.


Für die zweite Spielzeit des Ensemblekollektiv Berlin wird die außergewöhnliche Zusammensetzung des Klangkörpers thematisiert. In drei Programmen stehen das Verhältnis des einzelnen Ensembles zum Kollektiv sowie die kammermusikalische Struktur und Arbeitsweise als Basis der Kollektivarbeit im Zentrum der musikalischen Auseinandersetzung.


Für das 1. Konzert im Rahmen der MaerzMusik 2016 wurde ein Programm entwickelt, bei dem eines der vier Ensembles je eine Konzerthälfte bestimmt. Ausgangspunkt ist jeweils ein bestehendes Werk, das expliziert diesem Ensemble gewidmet und in enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten entstanden ist. Derselbe Komponist wurde nun beauftragt, ausgehend von diesem Werk ein Stück für die gesamte Besetzung des Ensemblekollektivs Berlin zu schreiben und dabei die Zusammensetzung des Klangkörpers zu berücksichtigen.


Eduardo Moguillanskys "Jardin D'Acclimatation" besteht aus vier Sätzen. Als Ausganswerk fungierte das 2012 für und mit dem ensemble mosaik geschriebene Werk "Zaehmungen # bogenwechsel", das Moguillansky außerdem als 1. Satz in seiner neuen Komposition integriert.
Timothy McCormack, der 2013 "Uns-Apparatus" für das Ensemble Apparat geschrieben hat, geht wiederum anders an die Aufgabenstellung heran. Er wählt zwar "Uns-Apparatus" als Ausgangswerk, jedoch integriert er das bestehende Werk nicht in seine neue Komposition "KARST".


Produktion und Kompositionsauftrag in Zusammenarbeit mit der MaerzMusik. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und die Ernst von Siemens Musikstiftung.

11.03.16Muziekcentrum De Bijloke, Gent, Belgien

MINUTIEUS COMPOSITIESYSTEEM

  • Eduardo Moguillansky: zaehmungen #2 bogenwechsel (2011)
  • Carlos Sandoval: AntiLego 1 (2015)
  • Clara Iannotta: The people here go mad. They blame the wind (2013-2014)
  • Carlos Sandoval: AntiLego 2 (2015)
  • Enno Poppe: Salz (2005)
  • Carlos Sandoval: AntiLego 3 (2015)
  • Orm Finnendahl: AST (2015)


>> Muziekcentrum De Bijloke

Veranstalter: Muziekcentrum De Bijloke Gent

22.01.16Heimathafen Neukölln, Berlin

ensemble mosaik // Håkon Stene
Ultraschall Berlin - Festival für neue Musik

  • Francesco Filidei: Ballata No. 2 (2011)
  • Francesco Filidei: Ballata No. 3 (2013)
  • Francesco Filidei: L'Opera (forse) (2009)
  • Karen Power: veiled babble (UA)


Der italienische Komponist und Organist Francesco Filidei, 2015 Gast des Berliner Künstlerprogramms (BKP) des DAAD, ist ein Meister der musikalischen Gesten. Das Konzert verwandelt sich in ein szenisches Ereignis, das Musizieren zur Choreographie. Einer Choreographie freilich, die nicht sich selbst genügt, sondern im Dienst einer mitunter höchst politischen Aussage steht. "L’Opera (forse)" für sechs Musiker und einen Sprecher ist ein für Filidei typisches Werk. Ein Musikstück ohne Musikinstrumente, hochvirtuos und abgründig komisch. Dazu gesellen sich zwei Werke aus der Reihe der Ballate, groß besetzten Ensemblewerken mit wechselnden Solisten.


Wie Filidei, so war auch Karen Power 2015 Gast des Berliner Künstlerprogramms. Und auch sie geht in ihrer Musik konsequent über die Grenzen konzertanter Aufführungen hinaus. Geradezu systematisch hat sie die Stadt erkundet und hörbar gemacht. Für ihre Installation "once below" stieg sie hinab in die Berliner Unterwelt, in ihrem neuen Stück "veiled babble" widmet sie sich der Spree.


Das Programm des ensemble mosaik wird ergänzt durch ein Solo-Recital des norwegischen Schlagzeuger Håkon Stene, der die Werke "Popular Contexts, Volume 8" von Matthew Shlomowitz und "Inferno. Percussion Sonata I" von Trond Reinholdtsen auf die Bühne bringt. Während Reinholdtsen seinen Schlagzeuger in ein Inferno entführt, in dem vollautomatisierte Trommeln die Macht übernehmen, kombiniert der Brite Matthew Shlomowitz auf raffinierte Art Klänge der Alltagswelt mit abstrakten Instrumentaltexturen.


Das Konzert wird live vom Deutschlandradio Kultur ab 20:03 Uhr übertragen.


>> Ultraschall Berlin

Veranstalter: rbb Kultur - Rundfunk Berlin-Brandenburg Kulturradio