ensemble mosaikberlin

 

transduction - ein installatives Konzertprojekt
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transduction ist die zweite Zusammenarbeit des ensembles mosaik mit dem Filmkünstler-Duo Distruktur und dem Regisseur Thomas Fiedler. Das installative Konzertprojekt untersucht akustische Präsentationsformen und rückt die Klangprojektion als Fundus künstlerischer Gestaltungsmöglichkeiten ins Zentrum. Die gespielten Kompositionen werden mit gezielt transformierter Räumlichkeit umgeben, der Hörraum um den Konzertbesucher gerät in Bewegung.

Drei Filme, die sich auf die gespielten Kompositionen beziehen, transportieren das Thema ins Bildnerische. Fragen nach körperlicher Loslösung, nach Reproduktion und Verzerrung werden dabei auf einer visuellen Ebene reflektiert.

In der Konzertinstallation werden diese unterschiedlichen Übertragungsformen der Musikstücke und Filme kombiniert und konfrontiert. Unverstärktes, ganz nah Mikrofoniertes, Aufgenommenes, Abgefilmtes und live Vertontes durchdringen sich in einem mehrdimensionalen Vexierspiel.

Das Konzert als Parcours durch die Möglichkeiten gehörter Räumlichkeit – akustisch, visuell und virtuell.


transduction – ein installatives Konzertprojekt

Clemens Gadenstaetter: Sad Songs (2012)
Mark Barden: viscosity (2014)
Mauro Lanza / Andrea Valle: Regnum vegetabile (2014)

11.08.2014 / Centralstation, Darmstadt
03. & 04.09.2014 / Berghain, Berlin

Eine Produktion des ensembles mosaik in Koproduktion mit dem Internationalen Musikinstitut Darmstadt. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.

Video: Distruktur