ensemble mosaikberlin

 

Heidi Mockert, Fagott

Heidi Elizabeth Mockert studierte Performing Arts und Fagott an der Middlesex University und am Royal College of Music in London. Ihr Konzertexamen absolvierte sie an der Universität der Künste Berlin. Heidi Mockert tritt unter anderem mit dem ensemble mosaik, dem Elision Ensemble, dem Solistenensemble Kaleidoskop, dem Kammerensemble Neue Musik, dem Ensemble Modern und der musikFabrik Köln auf, mit der sie Glanz, die 10. Stunde aus Karl-Heinz Stockhausens Klang – Die 24 Stunden des Tages eingespielt hat. In Japan war sie 2003/2004 Mitglied des Pacific Music Festivals. Am Berliner Ensemble spielte sie in der Produktion Dona Rosita mit. Sie ist Mitgründerin des Trios Tangible Bathtub (Saxophon, Fagott und Klavier) und des Ensembles Berlin Counterpoint, ein internationales Sextett, welches unter anderem an der Palau de la Música in Valencia, beim Schleswig-Holstein Musik Festival und im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin aufgetreten ist.

Nathan Plante, Trompete

Nathan Plante, geboren 1982 in Kalifornien, lebt seit sieben Jahren in Berlin. Er schloss ein Trompetenstudium mit dem Bachelor of Music bei Mario Gaurneri am San Francisco Conservatory of Music ab und studierte anschließend bei Bill Forman an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Seit seinem Abschluss 2007 ist Plante als Solist und Ensemble-musiker in der zeitgenössischen Musikszene Deutschlands aktiv. Er ist regelmässiger Gast beim ensemble mosaik, dem Kammerensemble Neue Musik Berlin und der musikFabrik NRW in Köln. Er hat mehrere wichtige Solowerke uraufgeführt, darunter 2007 Wild winged-one von Liza Lim und beim Warschauer Herbst 2009 gemeinsam mit dem Polnischen Rundfunk Orchester t.aAmiper für Trompete und Orchester von Aleksandra Gryka. Plante wirkte außerdem bei CD-Produktionen mit Werken von KomponistInnen wie Elena Mendoza-Lopez und Helmut Zapf mit.

Matthias Jann, Posaune

Matthias Jann, geboren 1971, wuchs in Berlin-Prenzlauer Berg auf und studierte Komposition und Tonsatz an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und Posaune an der Hochschule der Künste in Berlin. Zu seinen vielen Auszeichnungen gehören mehrere Kompositions- und Interpretationspreise beim Hanns Eisler Wettbewerb in Berlin, ein Stipendium des Kranichsteiner Musikpreises in Darmstadt und ein Dirigierstipendium des Deutschen Musikrates. Auftragskompositionen schrieb er unter anderem für die Klangwerkstatt Kreuzberg (fil rouge, 2004), die Musikakademie Rheinsberg (Von Wolfgang für Claire, 2005), für das Festival Randspiele (exode, 2008) und für die Zeitimpulse (es sungen, 2010). Als Posaunist ist er festes Mitglied des ensembles courage in Dresden und spielt als Gastmusiker beim ensemble mosaik und dem Kammerensemble für Neue Musik in Berlin sowie beim Ensemble reflexion K in Eckernförde. Jann leitet den Fachbereich Studienvorbereitende Ausbildung an der Musikschule Neukölln in Berlin und ist Lehrbeauftragter für Tonsatz und Gehörbildung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Als Interpret für zeitgenössische Kammer- und Theater-musik ist er derzeit europaweit unterwegs.

Adrian Pereyra, Gitarre

Adrian Pereyra arbeitet als Interpret und Improvisator im Spannungsfeld zwischen instrumentaler und elektronischer Musik. Seine Hauptinstrumente sind die klassische und die elektrische Gitarre. Er studierte Gitarre an der Folkwang Hochschule in Essen (Prof. Hans Gräf), an der Hochschule für Musik Karlsruhe (Prof. Harald Lillmeyer) und am Collegium Musicum (Prof. Horacio Ceballos) in Buenos Aires. Außerdem studierte er an der Folkwang Hochschule in Essen einige Semester Musiktheorie (Prof. Mauricio Mauricio) und nahm Unterricht in zeitgenössischem Tanz (Malou Airaudo und Dominique Mercy).
Als Gitarrist spielte Adrian Pereyra u.a. unter der Leitung von Michael Gielen, Hans Zender, Martyn Brabbins, Peter Rundel, Emilio Pomarico, Mstislav Rostropovich, Sylvian Cambreling, Stefan Asbury, Fabrice Bollon und Peter Eötvös bei Orchestern wie den Symphonie Orchestern des BR, SWR, NDR, WDR, HR, den Münchener Symphoniker, der Staatsphilharmonie Nürnberg, dem National Theater München und bei vielen Ensembles für zeitgenössische Musik u.a. dem Ensemble Mosaik (Berlin), der Musikfabrik (Köln), dem Ictus Ensemble (Brüssel) und dem Ensemble Contrechamps (Genf).
Seine Konzerttätigkeit führten ihn auf Festivals und in verschiedene Konzerthäuser wie u.a. den Donaueschinger Tagen für Neue Musik, dem Steirerischen Herbst, den Wittener Tagen für Neue Musik, Biennalen von Venedig, München und Lyon, dem Huddersfield Contemporary Music Festival und dem Hollandfestival, den Klangspuren Innsbruck, Klangwerktagen Hamburg, Salzburger Festspielen, dem Kissinger Sommer, Sligo Contemporary Music Festival, Schleswig-Holstein Festival, Kurt Weill - Fest Dessau, der musica viva München, Time of Music Vitasari, Finnland, dem Festival Pierre Boulez St. Etienne, dem Theatre Square Nizhny Novgorod Russland und Grand Traverse Bordeaux, der Grand Opera Bordeaux, dem Theaterfestival Avignon, Theaterhaus Gessnerallee Zürich und dem Nationaltheater München, der Schaubühne Berlin und in div. Konzerthäusern (Berlin, Dortmund, Wiesbaden, Freiburg).
Sein besonderes Interesse an der zeitgenössischen Musik führte zu zahlreichen Zusammenarbeiten mit Komponisten, u.a. Rebecca Saunders, Rolf Riehm, Mauricio Kagel, Dror Filer, Nicolaus A. Huber, Peter Eötvös, Oscar Biancchi, Fausto Romitelli, Achim Bornhöft, Richard Barrett, Iris ter Schiphorst, Dietrich Eichmann, Choreographen Sascha Waltz, Wanda Golonka und Improvisatoren wie Erikm, Jason Kahn, Elliott Sharp, Richard Barrett, dem ICI Ensemble und Sasha Waltz & Guests.
Adrian Pereyra arbeitet seit vielen Jahren mit Choreographen, Tänzern und Schauspielern. Eigene Produktionen waren u.a. „Tristan“ für Sprecher und zwei Gitarristen - mit dem Förderpreis der Folkwang Hochschule ausgezeichnet - „stategies against architecture“ szenische Demontage eines Bühnenbilds für einen Tänzer, zwei Banjospielern und Live- Elektronik und „seven paintings“ für vier Akteure. Mit dem Komponisten Achim Bornhöft, dem Architekten Ulrich Baumeister und der Tänzerin Marcela San Pedro produzierte Adrian Pereyra die medialen Bühnenstücke „Fragmente einer Hologramm Rose“, „Collectors Cut“ und „thin as pain“. Mit dem Videokünstler Erik Zwang-Eriksson und der Tänzerin Marcela San Pedro produzierte er das mediale Bühnenstück „die böse Minute“. Zusammen mit dem Schauspieler Ralf Gottesleben inszenierte er „Deutschland ein Wintermärchen“.
Konzerte von Adrian Pereyra wurden vom BR, SWR, HR, NDR, ARTE, BBC, Radio France, Deutschland Funk gesendet und aufgenommen. Mehrere CD´s und DVD´s belegen sein umfangreiches Repertoire. Mit der Gruppe GO GUITARS erhielt er den Musikpreis der Stadt München.

Christine Paté, Akkordeon

Christine Paté, geboren in Lyon/Frankreich, erhielt neben Ihrem Klavier- und Violinenunterricht am Conservatoire National ihrer Heimatstadt eine umfassende musikalische Ausbildung. Als mehrfach erste Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe mit den Instrumenten Akkordeon und Klavier spielte sie 1982 ihr Debüt als Klaviersolistin mit dem Orchestre National de France in Paris. Immer mehr fühlte Sie sich dem Akkordeon verpflichtet und setzte in den Jahren von 1990 bis 1993 ihre Studien bei Prof. Hugo Noth als DAAD-Stipendiatin fort. Schwerpunkte Ihrer Arbeit liegen bei der Kammermusik und der elektroakustischen Musik. Sie gründete unter anderem mit dem Klarinettisten Matthias Badczong das Ensemble klarinette – akkordeon plus... und mit der Cellistin Valérie Dulac das Ensemble Duo a Due. klarinette – akkordeon plus... war im Jahr 2006 Ensemble in Residence der GRAME in Lyon, an die sich eine anhaltende Zusammenarbeit anschloss. Christine Paté konzertiert international solistisch sowie als Kammermusikerin in den unterschiedlichsten Beset-zungen, unter anderem mit dem Ensemble Orchestral Contemporain, dem ensemble mosaik, dem Ensemble unitedberlin und in zahlreichen Orchesterproduktionen, so etwa mit der Lyoner Oper, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Staatskapelle Berlin sowie der Zeitgenössischen Oper Berlin. Mit besonderer Intensität widmet Sie sich der Neuen Musik. Oft in engster Zusammenarbeit mit den Komponisten, spielte sie in Europa, Asien und Amerika bisher mehr als siebzig Uraufführungen. Seit 1994 lebt Christine Paté als freischaffende Musikerin und Musikpädagogin in Berlin.

www.christine-pate.de

Niklas Seidl, Cello

Niklas Seidl, geboren 1983, studierte in Leipzig, Wien und Köln Komposition, Cello sowie Barockcello. Sein Interesse an der zeitgenössischen Musik brachte ihn als Cellist zu regelmäßigen Gastauftritten bei Ensembles wie Klangforum Wien, Ensemble musikFabrik, Stuttgarter Vocalsolisten, Ensemble ascolta, ensemble SurPlus, Thürmchen Ensemble, SCHOLA Heidel-berg, dem HR-Symphonieorchester sowie diversen Kammermusik- und Solokonzerten. Er ist Gründungsmitglied des Kammermusikensembles hand werk in Köln sowie von leise dröhnung in Frankfurt. Seit 2005 arbeitet er an Hörstücken, einige davon waren auf Festivals und im Radio zu hören (u.a. ARD, BR, hr2). Seine Instrumentalkompositionen wurden u.a. bei Wien Modern, bei den Darmstädter Ferienkursen,auf Schloss Solitude sowie im Deutschlandfunk Köln und im Rahmen des Festivals Zukunftsmusik des Netzwerk Süd, sowie von Ensembles wie SurPlus, hand werk, Thürmchen, Exaudi London, Schlagquartett Köln, IEMA Frankfurt; Garage, Oh-Ton und MAM aufgeführt. Lebt als Komponist und Cellist in Köln.

Matthias Bauer, Kontrabass

Matthias Bauer, geboren 1959 in Sonneberg/Thüringen, studierte Kontrabass an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. 1980 verließ er die DDR, lebte bis 1988 in Lyon/Frankreich, dann in Köln, und seit 1991 wieder in Berlin. Als Improvisator spielte er neben seinem Soloprogramm für Kontrabass und Stimme mit vielen Musikern der frei improvisierten Musik. Als Interpret arbeitet er mit dem ensemble mosaik, dem Ensemble unitedberlin und mit Komponisten wie Georg Katzer, Helmut Zapf und Helmut Oehring. Er realisierte Bühnenmusiken und Kon-zepte für improvisierende Musiker und trat bei zahlreichen Festivals wie MaerzMusik in Berlin, Musica Viva in München, der Biennale Venedig, dem Festival di Nuova Consonanza in Rom, Wien Modern oder dem Total Music Meeting in Berlin auf. Er ist außerdem auf einer Reihe von CD-Veröffentlichungen zu hören.

www.bauerbass.de